Walter Kletzl
Architekt
2003
Fühlpark, Knittelfeld / Austria

Die Intervention versucht durch die Schaffung eines hyperaktiven transitorischen Feldes den im “Hinten” des Betriebsgeländes verborgenen Eingang der Firma Kletzl mit der Strasse kurzzuschliessen. Konkret wird dabei entlang des Zaunes zum Nachbargrundstück eine aktive Linie geschaffen, welche von der Ziegelstrasse bis in das Herz der Firma Kletzl führt. Diese Linie kann nun mit verschiedenen Programmen bespielt werden.

Als Auftrakt zur Geschäftseröffnung sind in 9 rote Boxen (welche Abends auch als Beleuchtungskörper dienen) mit einem schwarzen Stoff umhüllte Objekte eingehängt und das transitorische Feld ist zum Fühlpark mutiert. Als lustvolles Gewinnspiel konzipiert, sollte man dabei versuchen, das erfühlte Material zu erraten. Natürlich stellen die Inhalte verschiedenste Fühlerlebnisse bereit, welche nicht nur mit allen Sinnen, sondern auch sinnlich genossen werden können. Ein jeweils in einer Box herunterhängender Ärmel mit Loch läd dabei ein, die “Fühler” hineinzustrecken und den Inhalt der schwarzen Objekte sensitiv zu ertasten.